Im letzten Jahr war eines unserer Ziele den Biomüll drastisch zu reduzieren. Das hieß vor allem beim Gemüse noch mehr zu verwenden und sich immer wieder zu fragen: muss ich das jetzt wirklich schälen? Kann man das nicht mitessen? Was kann man daraus noch kochen?

Die einfache Lösung für derartige Probleme lautet meistens: ab in das Gefrierfach und wenn sich genug angesammelt hat, kochen wir Gemüsebrühe. Deshalb steht in unserem Gefrierschrank eine Auflaufform (am Anfang war es nur eine kleine Schüssel wegen Platzmangel), in die wir die Gemüseabschnitte, Zwiebel- und Kartoffelschalen oder Sellerieschalen geben. 

Zwei Fliegen mit einer Klatsche, zum einen haben wir weniger Abfall und zum anderen immer Brühe im Haus. 

Was bei uns beispielsweise in der Brühe landet:

Gemüse Schalen und Abschnitte von Zwiebeln, Knoblauch, Sellerie, Ingwer / Kartoffelschalen / Abschnitte von Karotten, Pastinaken, Petersilienwurzeln / der Abschnitt und der obere, sehr zähe grüne Teil vom Lauch / der Strunk von Rotkohl, Weißkohl und Wirsing / sämtliche lommelige Kühlschrankleichen (z.B. bei uns oft Karotten und rote Bete) / dazu kann man natürlich noch frisches Gemüse geben wie z.B. je nach Saison Tomaten, Paprika, Stangensellerie, Kohlsorten und verschiedene Rüben

Kräuter Petersilie / Liebstöckel / Majoran / Oregano / Lorbeer / Ysop / Thymian / Rosmarin / vor allem sämtliche Kräuterstiele

Gewürze Pfefferkörner / Chiliflocken / Piment / Wacholderbeeren / Korianderkörner / Kreuzkümmelsamen / Sojasauce  

Gemuesebruehe aus Resten

Zutaten

Zwiebel und Knoblauch

Gemüseabschnitte und -schalen

frische und getrocknete Kräuter

Gewürze

Salz

Öl zum Anbraten

Zubereitung

Zwiebel und Knoblauch halbieren und mit Öl im Topf anbraten. Nach und nach das Gemüse dazugeben und anschwitzen. Mit Wasser aufgießen bis alles bedeckt ist und Kräuter und Gewürze hinzufügen. 

Das Ganze mindestens eine Stunde sanft köcheln lassen. Die Brühe durch ein feines Sieb oder Passiertuch abseien und mit Salz abschmecken.

Wird die Brühe nicht gleich weiterverwendet, kocht man sie entweder in Gläsern ein oder gibt sie in Gläsern in den Gefrierschrank.

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Kommentare

  • Kristina

    10.08.2018

    Mh, daran liegt es eigentlich auch nicht. Ich benutze meistens Butterschmalz oder Rapsöl... sehr seltsam. Irgendwann komm ich noch dahinter! Liebe Grüße <3

  • Kristina

    03.08.2018

    Ihr Lieben,
    Ich weiß, dass der Beitrag nicht mehr der aktuellste ist, aber kommentieren muss ich den trotzdem noch... bzw. euch dazu ein Loch in den Bauch fragen ;-)
    Exakt so mache ich meine Brühe auch immer. Abschnitte sammeln, ein bisschen frisches Gemüse dazu, und ab in den Topf. Aber egal wie ich es mache - scharf angebraten, nicht so scharf angebraten, mit Lorbeer, ohne Lorbeer, sprudelnd kochen oder nur sieden - meine Brühe wird immer bitter. IMMER. Mittlerweile verlege ich mich auf die edle Notlösung, sie mit einem Eiweiß zur Consommé zu klären. Danach schmeckt sie hervorragend, intensiv und kein Stück bitter. Consommé ist also schön und gut, aber ich hätte auch ganz gern mal eine fix gemachte Gemüsebrühe, die ich nicht erst klären muss, damit sie genießbar ist. Habt ihr einen Tipp für mich? Selbst meine Mama ist ratlos - und das will was heißen!

    Lieben Dank aus dem fernen Lüdenscheid und ganz viele Kochgrüße von einem Herd an den andern!
    Kristina

    • Kathrin

      12.08.2018

      Hi Kristina,
      Ich hatte es selber auch noch nicht. Manche Köche sagen aber, dass es nicht gut ist Pfeffer und andere Gewürze anzubraten. Kann Essen bitter machen. Oder selbstgezogene Gurken können manchmal an einem Ende bitter schmecken. Und vielleicht hast du eine Gurke hinzugefügt.

    • Ye Olde Kitchen

      05.08.2018

      Liebe Kris,
      das ist wirklich seltsam. Bei uns ist die Brühe noch nie bitter geworden. Nimmst du Olivenöl zum Anbraten? Das kann ja manchmal auch etwas bitter schmecken. Wir nehmen da immer Rapsöl oder Sonnenblumenöl. Ansonsten kann ich mir das auch nicht erklären....
      Ganz liebe Grüße nach Lüdenscheid
      Eva

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